Der AWO-Ortsverein Mölln-Ratzeburg spendet für das Frauenhaus Schwarzenbek

Der AWO-Ortsverein Mölln-Ratzeburg spendet für das Frauenhaus Schwarzenbek Der AWO-Ortsverein Mölln-Ratzeburg e.V. hat 150 Euro aus den Einnahmen seines Flohmarktes an das Frauenhaus Schwarzenbek gespendet. Annika Godau und Vera Zingarini freuen sich über die Spende und bedanken sich mit einer von Kindern liebevoll gebastelten Karte und einem kleinen Geschenk bei Silke Schlüter.
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AWO Ortsverein Mölln-Ratzeburg spendet für Frauenhaus

Der Awo-Ortsverein Mölln-Ratzeburg e.V. hat 150 Euro aus den Einnahmen seines Flohmarktes an das Frauenhaus Schwarzenbek gespendet. „Wir freuen uns, mit dieser kleinen Summe etwas Gutes zu tun.“ Mit der Spende möchte der Ortsverein nicht nur helfen, sondern auch ein Zeichen setzen und andere ermutigen, ebenfalls aktiv zu werden.

Annika Godau und Vera Zingarini freuen sich über die Spende und bedanken sich mit einer von Kindern liebevoll gebastelten Karte und einem kleinen Geschenk bei Silke Schlüter.

"Im Jahr 2024 erreichten Fälle von Gewalt gegen Frauen im sozialen Nahraum einen neuen Höchststand. 265.000 Personen waren davon betroffen, in 73 % sind es Frauen, denen Gewalt angetan wird. Gemäß dem Lagebericht des Bundeskriminalamtes ist die Anzahl der Gewaltbetroffenen im Jahr 2025 nochmals um 3 % angestiegen. 
Bundesweit suchen jährlich 14.2000 Frauen mit 16.000 Kindern Schutz in Frauenhäusern. In Schleswig-Holstein bieten 17 Frauenhäuser Zuflucht.
Das Frauenhaus Schwarzenbek wurde 1994 eröffnet und verfügt über 21 Plätze. Die Mitarbeiterinnen beraten, unterstützen und begleiten Gewaltbetroffene und deren Mädchen und Jungen unabhängig von Alter, Herkunft, Schicht oder Glaubenszugehörigkeit, um finanzielle, sorgerechtliche, gesundheitliche, arbeits- und wohnungsbezogene Fragen zu klären und Perspektiven zu entwickeln. Die Frauen versorgen sich eigenständig und unterstützen sich gegenseitig. Der Aufenthalt im Frauenhaus ist anonym und kostenfrei.

Die Spende des AWO-Ortsverbandes ist auch deshalb sehr dankenswert, da viele Frauen durch die Gewaltsituation in eine prekäre Situation geraten, viele wurden durch den Gewalttäter herabgewürdigt, gedemütigt und isoliert, viele  benötigen Empathie und Stärkung. Daher soll die Spende besonders der pädagogischen Gruppenarbeit und der Bestärkung der Gruppe zugute kommen. 

Die Einrichtung bedankt sich ganz herzlich für das Engagement der Mitarbeiterinnen des AWO Ortsvereins und für das Bedenken der gewaltbetroffenen Frauen und deren Kindern."

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